Gebrauchte Festplatten mit intimen Daten
Die Berliner Softwarefirma O&O die sich mit Datenrettung und Datensicherheitssoftware beschäftigt, fand auf 400 gebrauchten Festplatten, die sie im laufe von 18 Monaten ersteigert hatte, zum Teil überaus intime und brisante Daten. Ca. zwei drittel aller Festplatten enthielten persönliche Informationen der Vorbesitzer.
Aber nicht nur gebrauchte Festplatten von Privatpersonen werden unzureichend gelöscht. Es konnte Schreiben an den Deutschen Rentenbund, Lebensläuft und sogar überaus intime eMails und private Kontaktanzeigen gefunden werden. Nach aktueller Untersuchung wird erschreckend offen mit den persönlichen Daten umgegangen.
Aber nicht nur Privatpersonen gehen leichtsinnig mit gebrauchen Festplatten um. Es somd teilweisen gebrauchte Festplatten von Regierungsinstitutionen angekauft worden, die überaus brisante Daten enthielten. Sogar von Polizeibehörden konnten Daten gelesen werden. Das Unternehmen O&O weißt darauf hin, das diese Daten in den falschen Händen viel Schaden anrichten können.
Von 395 Datenträgern waren lediglich 33% sicher gelöscht worden. Die Restlichen gebrauchten Festplatten wurde zureichen bis überhaupt nicht gelöscht bzw. nur “schnell formatiert” worden. Somit sind die Daten auf den gebrauchten Festplatte jederzeit, auch für Laien, wieder herstellbar.
Daten die mit dem Betriebsystem Windows „endgültig gelöscht“ wurden, sind es aber nicht. Hier besteht noch Aufklärungsbedarf. Eine gebrauchte Festplatte muss physisch gelöscht werden. Man kann eine gebrauchte Festplatte mit spezieller Software sicher löschen oder die Festplatte physisch Zerstören. Kompetente Hilfe kann man bei dem Computer Service Mannheim bekommen.
Quelle: Heise
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