Teppich gebraucht

Jeder hat mindestens einen im Haus und wer würde nicht mal gerne Barfuß über einen mehrere tausend Euro teuren Seidenteppich laufen? In den orientalischen Ländern werden Teppiche, nicht wie bei uns Europäern fasst ausschließlich zur Bodendeckung genutzt, sondern viel mehr zur Gestaltung der Wände (Wandteppiche), Möbel und eventuell sogar zur Abdeckung.

Mehr als die Hälfte aller deutschen Haushalte verwendet Teppich als Bodenbelag. Die durchschnittliche Gebrauchsdauer in „normalen“ Wohnhäusern liegt bei etwa 8 bis 12 Jahren und in Bürogebäuden gerade mal bei 6 Jahren. Zu Unterscheiden sind zwischen orientalischen, d.h. handgemachten Teppichen und europäischen, also auf Webstühlen angefertigte Teppiche. Kleinere Teppiche zur Abdeckung oder Überbrückung werden Brücken genannt und längere, für schmale lange Gänge bzw. Flure nennt man Läufer. Ein handgeknüpfter Teppich besteht aus sogenannten Knoten. Der Weltrekord des feinsten Teppichs liegt bei 576 Knoten auf einen Quadratzentimeter (qcm). Fünf Frauen arbeiteten fünf Jahre an diesem Teppich wurde 1988 an eine Familie nach Japan verkauft.

Die Geschichte des Teppichs liegt in Südsibirien (äußere Mongolei) wo der erste Teppich orientalischer Abstammung gefunden wurde und weiterhin vermutet wird, dass er etwa 500 v.Chr. geknüpft wurde. 330 v.Chr. brachte Alexander der Große die ersten Teppiche aus dem Abendland nach Europa.

Wie auch bei allen anderen Dingen, ist es immer eine Frage des Preises. Ein neuer Teppich kostet in etwa ab 100 € und lässt die Grenze nach oben offen. Der Preis wird anhand des Stoffes, der Größe und Musterung festgemacht. Aber gerade bei echten Originalstücken wie Perserteppichen (1000€ und mehr) sollte doch darüber nachgedacht werden, sich nicht einen gebrauchten Teppich im guten Zustand zu kaufen. Auch wer dabei ist sich eine neue Wohnung anzuschaffen, hat mehr als genug Kosten. Bei einem Hausbau beispielsweise, reicht es erstmal vollkommen, in einem Neubau gebrauchte Teppiche auszulegen.

Natürlich sollte bei der Anschaffung eines gebrauchten Teppichs pingelichst darauf geachtet werden, in welchen Zustand sich dieser befindet. Denn wer möchte schon genau wissen, was der Vorbesitzer regelmäßig zum Essen oder Trinken hatte. Hierbei können Marktplätze im Internet auch weiterhelfen. Hier kann man direkt den Verkäufer per E-Mail oder teils auch telefonisch anrufen und Fragen bezüglich des gebrauchten Teppichs stellen. Auf jeden Fall sollte die Art der Pflege, das Herstellungsdatum und der jetzige Zustand hinterfragt werden. Eventuell ist es ratsam, sich weitere Fotos zuschicken zu lassen. Oftmals bieten auch diverse Unternehmen Reinigungen von gebrauchen Teppichen an. Der Preis richtet sich i.d.R. nach der Größe, Art und Stärke der Verschmutzung.

Über Online-Portale ist es ein leichtes sich, über die Suchabfrage “Teppich gebraucht“ gezielt zu suchen. Meistens ist eine Abfrage in einem bestimmten Städtekreis möglich, um sich etwaige Portokosten zu ersparen.

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Eine Reaktion zu “Teppich gebraucht”

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