Gebrauchte Baumaschinen - Chance oder Risiko?
Damit Sie etwas produzieren oder erstellen können, sind zwei Dinge notwendig. Neben monetären Kapital ist Arbeitskraft unerlässlich. Die Kosten des Projektes setzen sich somit aus beiden Elementen zusammen. Um die Gesamtkosten zu senken, senken Sie zunächst einen der beiden Teilbereich. Eine Möglichkeit, mit geringerem Kapitaleinsatz zu bauen, sind gebrauchte Baumaschinen. Aber lohnt es sich wirklich, gebrauchte Geräte einzusetzen ?
Neben dem höheren Einsatz von Humankapital zur Betreuung und Wartung von Gebrauchtmaschinen, ist ein zweiter Faktor nicht zu vernachlässigen. Gebrauchte Baumaschinen gehen mit höherer Wahrscheinlichkeit kaputt und versagen somit Ihren Dienst. Die Kosten für Stillstand der Baustelle und Beschaffung von Ersatzgeräten, erhöhen den kalkulierten Kapitaleinsatz wieder. Die Instandhaltungstheorie besagt, dass Produktionsanlagen mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit ausfallen. Bei gebrauchte Maschinen, ist die Ausfallwahrscheinlich natürlich höher.
Es ist also besonders bei diesen Maschinen für Sie sinnvoll, den Verschleiß Ihrer gebrauchten bzw. zum Kauf interessanten Baumaschinen zu untersuchen und die Wahrscheinlichkeit des Ausfalls zu beurteilen. Verschleißteile sollten ersetzt werden bevor sie ausfallen, wenn die Kosten des Stillstandes, die Kosten der nicht unbedingten Reperatur übersteigen. Zu berücksichtigen ist aber auch, dass zusätzlich auch Nicht-Verschleißteile ausfallen können. Der Ersatz ist häufig überproportional teuer und deshalb mit in die Kalkulation einzubeziehen. Es kann sinnvoll sein, gebrauchte Baumaschinen nach eine gewissen Einsatzeit in funktionstüchtigem Zustand wieder zu veräußern.
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